Ackerbürger

Ackerbürger sind Stadtbewohner, die fast ausschließlich vom Betrieb einer kleinen Landwirtschaft leben. Manchmal, wenn die Stelle nicht zur Unterhaltung einer Familie ausreicht, betreiben sie im Nebengewerbe ein Handwerk.
Das Ackerland der Stadtbauern liegt innerhalb der städtischen Feldmark. Es ist oft kleiner als das der Bauern auf den Dörfern. Im Gegensatz zu ihnen besitzt der Ackerbürger aber das städtische Bürgerrecht und ist nicht so stark durch Frondienste belastet. Meist ist er auch im Besitz seines Hauses innerhalb der Stadtmauern und nicht wie der dörfliche Bauer nur Bewirtschafter einer Stelle, die eigentlich seinem Grundherren gehört.
Die Grundstücke sind oft durch fuderhohe Toreinfahrten gekennzeichnet. Auf der hinteren Hofseite befinden sich Ställe und Scheunen.
Auch die Wohnhäuser baut man zunehmend traufseitig in Fachwerk und später massiv. Die Dächer werden nicht mehr mit Stroh sondern mit Ziegeln gedeckt.
Ackerbürgerstädte sind dadurch gekennzeichnet, dass das städtische Gemeinwesen weniger von Handel und Gewerbe als von kleinen Landwirtschaftsbetrieben gekennzeichnet ist. Die städtische Oberschicht von Fernhandelskaufleuten ist nur schwach oder gar nicht ausgebildet. Handwerker und Ackerbürger, die sonst eher eine Mittelschicht bilden, haben innerhalb der Stadtgemeinschaft einen höheren Stellenwert. Es gibt zahlreiche Märkte, auf denen mit Vieh und landwirtschaftlichen Produkten gehandelt wird. Mit der Industrialisierung siedeln sich Betriebe an, die landwirtschaftliche Produkte verarbeiten.

 

Frohndienst

Frohndienste belasteten die bäuerlichen Haushalte besonders stark. Er hatte nach dem Dreißigjährigen Krieg immer stärker zugenommen, da die vergrößerten Güter nur noch mit dem zusätzlichen Einsatz von Tagelöhnern und den bäuerlichen Untertanen der zur Grundherrschaft gehörenden Dörfer bewirtschaftet werden können. Für den Bauern bleibt immer weniger Zeit, die eigene Stelle genügend zu beackern.

Zu den im Frondienst anfallenden Tätigkeiten zählen folgende: Kornfuhren, Fuhren zum Bau auf dem Hof, Saatkornfuhren auf die Äcker, Eggen, Säen, Mist ausbringen, Mähen, Wolle scheren und Flachs schwingen. In Mecklenburg müssen die Frauen pro Jahr 6 Pfund Hede spinnen. Außerdem wird im Winter Brennholz für den fürstlichen Hof geschlagen. Beim Mähen gibt es bestimmte Normvorgaben. Pro Tag müssen 4 Scheffel Weizen, Roggen oder Gerste, 5 Scheffel Hafer, 1 Scheffel Erbsen oder 1 - 1 1/2 Scheffel Buchweizen geerntet werden.

 

Häusler

Häusler besitzen nur ein kleines Haus und wenig oder gar kein Land.

Kossaten

Kossaten sind die mittelalterlichen Kleinbauern. Der Begriff leitet sich von der Bezeichnung "die im Katen saßen" her.
In der Nähe von Meiereien und Höfen treten vermehrt Kossatenstellen auf, da sie hier als Arbeitskräfte benötigt werden und zu ihrer kleinen Wirtschaft eine Nebeneinkunft erwerben können.

Die kleineren Kossatenhäuser, in den Quellen fast immer als Katen bezeichnet, befinden sich meist am Ende oder Rand der Dörfer. Die Häuser besitzen kein Tor sondern nur eine Tür, so dass Ernteerträge und Heu nicht in das Haus hineingefahren werden können. Herd und damit auch Wohnung des Kossaten liegen nicht wie beim Bauern im hinteren Teil des Hauses sondern an einer der Seiten zu den Kübbungen hin.
Die Höfe der Kossaten sind meist nicht durch Hakelwerk eingefriedet und besitzen keine Scheunen.
www.milhahnspurensuche.de/berufekossat.html

Küster

Küster ist ein hauptsächlich in der evanglischen Kirche gebräuchlichen Titel für denjenigen Kirchendiener, dem die Aufbewahrung der kirchlichen Geräte obliegt, und der für die äußere Ordnung im Gotteshaus sorgt und der den eigentlichen Geistlichen bei seinen Amtsgeschäften unterstützt.
Die Bezeichnung Küster kommt aus dem Lateinischen custos und bedeutet Hüter.

Zu den niederen Küsterdiensten auf dem Lande gehört auch das Schmieren und Läuten der Glocken, das Reinigen der Kirche und des Kirchhofes sowie das Graben der Gruft.

Zu den höheren Küsterdiensten zählen das Orgelspiel bzw. die Vertretung des Pastors.

Da der Kirche seit der Reformation das Schulwesen untersteht, wird eine Person zum Küsterdienst nur angenommen, wenn sie sich bereit erklärt, Unterricht in Religion und Gesang zu halten. Schule wird von Michaelis (29. September) bis Ostern gehalten, damit die Kinder weiterhin in den Spitzenzeiten einer bäuerlichen Wirtschaft aushelfen können. Meist konzentriert sich die schulische Ausbildung ausschließlich auf das Auswendiglernen des Katechismus, erst später kommen Schreiben, Lesen oder Rechnen hinzu. Die Schulordnung von 1821 in Mecklenburg legt fest, dass einem Kind die Konfirmation versagt werden kann, wenn es nicht in der Lage ist zu lesen und zu schreiben.

 

Tagelöhner

Tagelöhner werden nach der Art des Lohnes als Tagelöhner (oder Insten, Instleute), nach ihrem unselbständigen Wohnverhältnis Einlieger bezeichnet.

Tagelöhner werden auf den Gutshöfen aber auch von wirtschaftsstarken Bauern beschäftigt. Sie stehen anders als das Gesinde auf den Guts- und Bauernhöfen nicht in einem beständigen Lohnverhältnis, sondern wurden entsprechend der anfallenden Arbeit täglich bezahlt.

In der Tagelöhnerkate wohnen zwei oder vier, manchmal sogar acht Tagelöhnerfamilien. Dementsprechend werden die Katen als zwei-, vier- oder achthieschig bezeichnet.

 

Veranstaltungen

Weihnachtsmannpostamt geöffnet

Nikolaus

Weihnachtsmannpostämter geöffnet

Bald schon ist Nikolaustag und dann Weihnachten. Die Wunschzettel werden von den Kindern geschrieben. Aber wohin kann man diese schicken?

 

Auf Grund der vielen Kinder und deren Wünsche, haben nicht nur der Osterhase sondern auch Nikolaus, Weihnachtsmann und Christkind Filialen zur Entgegennahme und Bearbeitung der Post eingerichtet.

 

In jedem Land hat der Weihnachtsmann oft einen andere Namen. Im Norden Amerikas wird er Santa Claus genannt, in Russland heißt er Väterchen Frost und in Frankreich Père Noël.

 

Die Geschichte des Weihnachtsmannes begann in den Erzählungen rund um St. Nikolaus. Auch heute noch feiern wir den „Nikolaustag" am 6. Dezember. Der Tradition nach beschenkt der Weihnachtsmann am Heiligabend alle Kinder. Santa Claus kommt in der Nacht zum 1. Weihnachtsfeiertag.

 

Zu erkennen ist der Weihnachtsmann an seinem roten Mantel und dem langen weißen Bart. Das weiß ja jedes Kind.

 

Corona, COVID-19 und SARS-CoV-2 hin oder her. Auch in Zeiten der Pandemie fallen ja die Feiertage nicht aus. Auch in diesem Jahr haben die Postämter von Weihnachtsmann und Christkind ab dem 12. November geöffnet. Bis zum 3. Advent sollte die Post dort eingetroffen sein. Es werden dann alle Briefe geöffnet, gelesen und auch beantwortet.

 

Hier sind die Postadressen für die Postämter von Nikolaus, Weihnachtsmann und Christkind.

Absender nicht vergessen, sonst können sie und ihre Helfer nicht zurück schreiben.

  • An den Weihnachtsmann
    Weihnachtspostfiliale
    16798 Himmelpfort
  • An den Weihnachtsmann
    Himmelsthür
    31137 Hildesheim
  • An das Christkind
    51777 Engelskirchen
  • An das Christkind
    21709 Himmelpforten
  • An das Christkind
    97267 Himmelstadt
  • An den Nikolaus
    49681 Nikolausdorf
  • An den Nikolaus
    Nikolausplatz
    66351 St. Nikolaus
  • Anschrift für schriftliche Stempelaufträge:
    Deutsche Post AG
    Niederlassung Privatkunden/Filialen
    Sonderstempelstelle
    92627 Weiden

 

 

1. Advent

Weihnachtsspatzen

1. Advent


Adventrausch

von Johannes Kandel

Grad waren es noch die Ostereier,
die in den Regalen standen
und schon ist für die nächste Feier,
ein breites Sortiment vorhanden.

Weihnachtsmänner und Schokoherzen,
Spekulatius und Gebäck.
Ohne Zahl sind auch die Kerzen,
alles für den Weihnachts-Zweck.

Die Menschen jagen nach Geschenken
und drängeln sich in Konsumtempeln.
Allein ums Kaufen kreist das Denken,
man schiebt, man drückt, lässt sich anrempeln.

Wer denkt schon an des Festes Grund?
Auf das wir uns jetzt vorbereiten?
Wer weiß schon um die heil’ge Stund,
zu der uns Gott jetzt will geleiten?

Der Weihnachtsrummel ist so nichtig,
ein jeder rasch den Glanz vergisst.
Nur eines ist jetzt groß und wichtig,
dass Jesus Christ geboren ist!

Gott kam in unsere dunkle Welt,
den Menschen Rettung zu verkünden.
Hat sie mit seinem Licht erhellt,
am Kreuz getilgt all unsere Sünden.

Wir danken dem Herrn Jesu Christ
und preisen seinen Namen,
dass Er zu uns gekommen ist.
Das lässt sich feiern! Amen!

 

Dienst der Jugendfeuerwehr - UVV Winter/ Silvester

 

 

 

 

17:00 Uhr - Dienst der Jugendfeuerwehr Güntersberge.

Thema: Unfall VerhütungsVorschriften (UVV) Winter/ Silvester

 

Dienst der FFW - Auswertung Dienstgeschehen

 

 

 

 

19:00 Uhr - Dienstabend der Freiwilligen Feuerwehr Güntersberge.

Thema: Auswertung Dienstgeschehen

 

Abfallabfuhr

! ! ! Bitte beachten Sie, dass der nächste Abfuhrtermin am Samstag, dem 19. Dezember ist. ¡ ¡ ¡

Abfuhr der gelben Säcke/ Leichtverpackungen.

gelbe SäckeIn den Gelben Sack gehören gebrauchte Verkaufsverpackungen:

Metall: Aluminiumschalen, -deckel, -folien, Getränke­dosen, Konserven­dosen, Spray­dosen (leer),
Kunststoff: Becher von Milchprodukten und Margarine, Einweggeschirr, Flaschen von Spül- und Waschmitteln, Flaschen von Körperpflegemitteln, Folien, Folienbeutel, Lebens­mittel­flaschen, Verkaufs­schalen
Verbundstoff: Getränkekartons, Milch­kartons, Vakuum­ver­packungen.
Alles was mit dem grünen Punkt markiert ist.

NICHT in den Gelben Sack gehören:
Bau-Styropor (Deckenplatten, Dämmplatten), Spielzeug und sonstige Kunststoffgegenstände, Ver­packungen mit Resti­nhalt.

Entsorgungsmöglichkeit: kostenlos - in der Grundgebühr enthalten

Abfuhr des Hausmülls/ der Restabfallbehälter

Mülltonne

60 l/ 80 l/ 120 l/ 240 l

Das gehört in den Hausmüll
Aktenordner mit Kunststoff- oder Metallanteilen, Asche, CD's, Schall­platten, Disketten, Drucker­patronen, Fahr­rad­reifen, ausgehärtete Farben, Fenster­glas, Spiegel, Filme, Fotos, Fleisch- und Fischreste, Füller, Stifte, Filzstifte, Gardinen, Geschirr, Glühlampen, Hygienepapier, Kehricht, Kippen, kleiner Hausrat, Klein­tierstreu (nicht kompostierbar), Küchen­abfälle (wenn kein Komposthaufen vorhanden), Lumpen, Schuhe, Spiel­zeug, Tapeten­reste, Ton­bänder, Verbands­material, ver­schmutztes Pa­pier, Weg­werf­windeln

NICHT dazu gehören: Energiesparlampen

Hinweis: Hausmüll ist von der Selbstanlieferung zu den Entsorgungsanlagen und Wertstoffhöfen der enwi ausgeschlossen!

Abfuhr der blauen Papiertonnen aus Friedrichshöhe und dem Ortsteil Stadt Güntersberge.
Bitte beachten sie den abweichenden Termin für Bärenrode.

Blaue Tonne

120 l/ 240 l

Zum Altpapier gehören:
Broschüren, Bücher, Eierschachteln aus Pappe, Kataloge, Pros­pekte, Schreib­papier, Schul­hefte, Ver­pack­ungen aus Kartonagen, Papier und Pappe, Zeit­schriften, Zeit­ungen.

NICHT zum Altpapier gehören:
Aktenordner mit Kunststoff- oder Metall­anteilen, Ein­weg­geschirr, Fotos, Getränke­kartons, Hygiene­papier, Kohle- oder Blaupapier, Pergament­papier, beschichtetes Papier, Tapeten und Ta­peten­reste.

Entsorgungsmöglichkeit: kostenlos - in der Grundgebühr enthalten

Abfallabfuhr

Abfuhr der gelben Säcke/ Leichtverpackungen.

Der grüne PunktIn den Gelben Sack gehören gebrauchte Verkaufsverpackungen:

Metall: Aluminiumschalen, -deckel, -folien, Getränkedosen, Konservendosen, Spraydosen (leer),
Kunststoff: Becher von Milchprodukten und Margarine, Einweggeschirr, Flaschen von Spül- und Waschmitteln, Flaschen von Körper­pflege­mitteln, Folien, Folien­beutel, Lebens­mittel­flaschen, Verkaufs­schalen
Verbundstoff: Getränkekartons, Milchkartons, Vakuumverpackungen.
Alles was mit dem grünen Punkt markiert ist.

NICHT in den Gelben Sack gehören:
Bau-Styropor (Deckenplatten, Dämmplatten), Spielzeug und sonstige Kunststoffgegenstände, Verpackungen mit Restinhalt.

Entsorgungsmöglichkeit: kostenlos - in der Grundgebühr enthalten

Abfuhr des Hausmülls/ der Restabfallbehälter

Mülltonne

60 l/ 80 l/ 120 l/ 240 l

Das gehört in den Hausmüll
Aktenordner mit Kunststoff- oder Metallanteilen, Asche, CD's, Schall­platten, Disketten, Drucker­patronen, Fahrradr­eifen, ausgehärtete Farben, Fensterglas, Spiegel, Filme, Fotos, Fleisch- und Fischreste, Füller, Stifte, Filzstifte, Gardinen, Geschirr, Glühlampen, Hygiene­papier, Kehricht, Kippen, kleiner Hausrat, Kleintierstreu (nicht kompostierbar), Küchenabfälle (wenn kein Komposthaufen vorhanden), Lumpen, Schuhe, Spielzeug, Tapeten­reste, Ton­bänder, Verbands­material, verschmutztes Papier, Wegwerfwindeln

NICHT dazu gehören: Energiesparlampen

Hinweis: Hausmüll ist von der Selbstanlieferung zu den Entsorgungsanlagen und Wertstoffhöfen der enwi ausgeschlossen!

Abfuhr der blauen Papiertonnen aus dem Ortsteil Bärenrode.
Bitte beachten sie den abweichenden Termin für die Stadt Güntersberge und Friedrichshöhe.

Blaue Tonne

120 l/ 240 l

Zum Altpapier gehören:
Broschüren, Bücher, Eierschachteln aus Pappe, Kataloge, Prospekte, Schreibpapier, Schulhefte, Verpackungen aus Kartonagen, Papier und Pappe, Zeitschriften, Zeitungen.

NICHT zum Altpapier gehören:
Aktenordner mit Kunststoff- oder Metallanteilen, Einweggeschirr, Fotos, Getränkekartons, Hygienepapier, Kohle- oder Blaupapier, Pergamentpapier, beschichtetes Papier, Tapeten und Tapetenreste.

Entsorgungsmöglichkeit: kostenlos - in der Grundgebühr enthalten

Weihnachtsferien

Ferien

Weihnachtsferien

vom 21. Dezember 2020 bis 5. Januar 2021

Zeit für Spiel und Spaß, mit Familie und Freunden.