Eckdaten

Die Stadt Güntersberge hat:

- 698 Einwohner per 31. Dezember 2016
- sie ist Ortsteil der Einheitsgemeinde Harzgerode
- die Fläche des Ortsteils Stadt Güntersberge beträgt 3.273 ha
- Bärenrode und Friedrichshöhe zählen als Ortsteile zur Stadt Güntersberge

9. Jahrhundert

Eine wahrscheinlich fränkische Siedlung. Der Namensnennung "-berg" deutet darauf hin.

 

961

Bereits in der Ottonenzeit um 961 spielt die zwischen Bodfeld und Leimbach gelegene "Hohe Straße" eine besondere Rolle. Als der große Ostharzweg, verlief er von Westen kommend, außerhalb von Güntersberge in das Selketal. Weiter ostwärts über den Heimberg. Er verband die Jagdhöfe Bodfeld, Selkenfelde und Siptenfelde. In Nord/Süd Richtung verlief eine zweite Straße von Quedlinburg über Bärenrode in das Selketal und südwärts in das Katzsoltal nach Nordhausen. Es wird angenommen, dass die Gründung von Güntersberge an diesen Straßen in das 11. Jahrhundert fällt.

 

1171/ 1179

Bernhard von Anhalt (ein Sohn Albrechts des Bären) ist Lehensträger des "Alten Torp"

 

1179

Während der Regierungszeit Friedrich Barbarossas gibt es am 24. Mai 1179 eine erste urkundliche Erwähnung des "Alten Torp" (Ortsteil im Osten des Ortes), sowie von "Benzicherode" (Bärenrode) als Besitz des Klosters Hagenrode im Friedenstal bei Alexisbad von Papst Alexander III. bestätigt.

 

1281

Am 7. April 1281 kaufte ein "Civis Ghunterberesgensis" (Güntersberger Bürger) Gerold mit seiner Frau Adelheid vom Marienkloster auf dem Münzenberg in Quedlinburg eine Wispel Getreide (etwa 1000 kg) auf Lebenszeit für den Preis von 15 Pfund schwarzen Silbers.

 

1413

Güntersberge wird an den Landgrafen von Thüringen verpfändet.

 

1435

Die Landgrafen von Thüringen verpfänden Güntersberge an den Grafen von Stolberg.

 

1450

1450 wird das Schloss zu Güntersberge (gegenüber der Kirche) als eine wehrhafte Anlage bezeichnet und besitzt damit eine wesentliche Grundlage zur Stadtbildung. Das Schloss Güntersberge dient dem Grafen von Stolberg wahrscheinlich als Waffenlager.

 

1475

Kaiser Friedrich III. genehmigt die Einlösung der von Anhalt verpfändeten Reichslehnstücke, darunter auch Güntersberge.

 

1491

Güntersberge wird erstmals als Stadt erwähnt.
(Nach H. Rosenthal).

Das Stadtrecht umfasst:

  • Marktrecht
  • Rechtssprechung
  • aber kein Münz- und Zollrecht

 

1493

1493 ist die Rede von der Feldflur auf dem "Aldenberge"; alles im "flecke", "felde" und "flure" zu Güntersberge gelegen, mit damals 750 Einwohnern.

 

1518

Botho zu Stolberg

Unter Graf Botho von Stolberg wird 1518 Bärenrode, heute ein Ortsteil von Güntersberge, ganz in der Nähe der bereits 1179 erwähnten und später „wüst“ gewordenen Siedlung neu gegründet.

Die Siedlung wird am Ufer des Steinfurtbachs, gleich neben dem Bärenröder Teich angelegt. Dieser Teich umfaßt heute 55 ar.

1 ar = 100 qm

1535

Die Fürsten von Anhalt kündigen alle Pfänder auf.

 

1546

Georg III. von Anhalt-Dessau

Die Pfänder werden zurück gegeben. Güntersberge kommt zum Fürstentum Georg III. von Anhalt-Dessau.

 

1563

Fürst Joachim Ernst von Anhalt

Das Fürstentum Anhalt, wird zwischen den Brüdern Joachim Ernst (* 20. Oktober 1536 in Dessau; † 6. Dezember in Dessau) und Bernhard VII. (* 17. März 1540 in Dessau; † 1. März 1570 in Dessau) aus dem Geschlecht der Askanier geteilt.

Güntersberge fällt neben Bernburg, Köthen, Sandersleben, Freckleben, Hoym, Ballenstedt und Harzgerode an Joachim Ernst von Anhalt.

 

Güntersberge hat 750 Einwohner und 102 Häuser.

Die erste Mühle entsteht.

1576

Am 24. September 1576 wird von den Anhaltiner Fürsten, eine Urkunde ausgestellt, welche es dem Grafen zu Stolberg ermöglichte, Bärenrode weiter zu verpfänden. Er benötigte dringend Geld. Das ihm als Pfand übergebene Bärenrode wurde nun als Sicherheit weiter gegeben. Die Fürsten von Anhalt gaben als Lehnsträger des Dorfes, dazu ihre Erlaubnis.

Urkunde

 

1583

Bewaffnung der Bürger als Bürgerwehr nachgewiesen.

 

1586

Christian I. von Anhalt-BernburgNach dem Tod des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt wird das Fürstentum geteilt und Güntersberge fällt an Christian I. (1568–1630), Fürst von Anhalt-Bernburg.

 

1600

Güntersberge hat 900 Einwohner und 130 Häuser. Die Flur umfasst 1865 Morgen.

 

1635

Die Städte Güntersberge und Harzgerode werden zum Fürstentum Anhalt-Bernburg-Harzgerode zusammengefasst.

Der erste Regent war Fürst Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (* 16. November 1613 in Ensdorf, Oberpfalz; † 30. Juni 1670 in Plötzkau). Er war der Sohn von Christian I. von Anhalt-Bernburg (1568-1639) und Anna von Bentheim-Tecklenburg (1579–1624).

 

1709

Fürst Wilhelm von Anhalt-Bernburg-Harzgerode

Nach dem Tod von Wilhelm von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (*18. August 1643 in Harzgerode; †14. Oktober 1709 Harzgerode, er war der letzte Fürst von Anhalt-Bernburg-Harzgerode) fällt Güntersberge an das Fürstentum Anhalt-Bernburg zurück.

 

Wilhelm von Anhalt-Bernburg-Harzgerode war der Sohn von Fürst Friedrich von Anhalt-Bernburg-Harzgerode (1613–1670) und dessen erster Frau Johanna Elisabeth von Nassau-Hadamar (1619–1647). Trotz zweier Ehen hatte Fürst Wilhelm keine Erben. Seine Gebeine ruhen in der Kirche St. Marien in Harzgerode.

1747

Die Gemeindeforste werden verstaatlicht und die Holzkohle der um Güntersberge tätigen Köhler wird bis nach Mansfeld und in die Hütten weiter Flußabwärts geliefert.

 

1841

Gründung einer Schützengilde. Eine Bürgerwehr ist bereits seit 1583 belegt.

 

1856

Am 25. März 1856 vernichtet ein Großbrand weite Teile von Güntersberge.

 

1874

Sangesfreudige Männer gründen den Männergesangsverein "Liedertafel" in Güntersberge.

 

1887

Güntersberge hat 842 Einwohner.

 

1888

Die Freiwillige Feuerwehr Güntersberge wird gegründet.

 

Harzklubzweigverein Güntersberge

Auf Anregung des Bürgermeisters Keil wird der Harzklubzweigverein Güntersberge mit 47 Mitgliedern ins Leben gerufen.

 

1891

Am 1. Dezember 1891 wird der Gleisabschnitt der Gernroder-Harzgeroder-Eisenbahngesellschaft (GHE) bis Stiege in Betrieb genommen. Somit ist Güntersberge nicht mehr Endstation der Selketalbahn.

 

1890

Am 1. Juni 1890 wird das 9,3 km lange Teilstück von Silberhütte nach Güntersberge ans Netz der Selketalbahn angeschlossen. Damit erhält Güntersberge einen Bahnanschluss der Gernroder-Harzgeroder-Eisenbahngesellschaft (GHE). Reisende können nun Güntersberge mit der Bahn erreichen und Güter schneller mit der Bahn transportiert werden.

 

Nach Meiers Lexikon von 1907:

Güntersberge, Stadt im Herzogtum Anhalt;

Kreis Ballenstedt;
auf dem Unterharz, unweit der Selkequelle und an der Eisenbahn Hasselfelde, 404 mü M.,

  • hat eine evang. Kirche,
  • Oberförsterei,
  • Holzwaren- und Käsefabrikation und
  • (1900) 934 Einw.
  • Dazu die Kolonie Friedrichshöhe.
  • Güntersberge wird als Sommerfrische besucht.

1910

Am 1. Dezember 1910 hat Güntersberge 891 Einwohner, inklusive Friedrichshöhe.

Der Gutsbezirk Bärenrode hat 44 Einwohner. Diese zählen aber nicht zur Stadt Güntersberge.

1919

Gründung der SPD in Güntersberge.

 

1925

Die Stadt Güntersberge gehört 1925 zum Kreis Ballenstedt. Auch das Finanzamt hat in Ballenstedt seinen Sitz. Als Amtsgericht ist Harzgerode verantwortlich.

 

Nach einer Volkszählung am 16. Juni 1925, ergibt sich eine Bewohnerzahl von 947 Personen.

 

1930

Gründung der KPD in Güntersberge.

 

1949

Am Stichtag 1. April 1949 meldet die Feuerwehr, dass Güntersberge 1558 Einwohner hat. Darin inbegriffen sind auch die beiden Ortsteile Friedrichshöhe und Bärenrode.

 

1957

Die beiden gemischten Chöre in Güntersberge vereinigen sich im "Schwarzen Bären" zu einem Chor.

1964

1964 wird der Beschluss gefasst, das der 30 Morgen und mehr als 100 000 m³ Wasser umfassende Bergsee (Mühlteich) zu einer Badeanstalt ausgebaut werden soll. Diese soll internationalen Standards entsprechen.

 

Einzug des VEB Industrieofen- und Anlagenbaus in die neu umgebauten Hallen der ehemaligen Stock'schen Werke.

1965

Am 1. Januar 1965 wird in der DDR ein eigenes Postleitzahlsystem eingeführt. Güntersberge hat nun die Postleitzahl 4301.

1971

Gründung des Gemeindeverbandes "Harz".

1983

Anlässlich des Weltumwelttages am 5. Juni 1983, wird der Naturlehrpfad seiner Bestimmung übergeben.

 

1980

Güntersberge hat 1238 Einwohner, davon 471 weibliche, 401 männliche und 366 Jugendliche bis 16 Jahre.

 

1984

26. September 1984 - die neue Turnhalle am Stolberger Stadtweg (heute Stolberger Weg) wird eingeweiht.

 

1985

Am 3. Oktober 1985 wurde das neue Einkaufszentrum in der Stadt Güntersberge eingeweiht. Es befindet sich in der Georg-Freitag-Straße. Damit entfallen für die Kunden viele Wege zu bisher einzelnen Verkaufsstellen.

Während der Errichtung des Gebäudes wurden 7 000 Stunden Eigenleistung durch Güntersberger Einwohner aufgewendet.

1985

Von 1985 bis 1986 werden 8000 m³ Sedimente aus dem Brauteich geräumt. Er soll damit für die Forellenzucht nutzbar gemacht werden

Eine Forellenzucht wurde aber nie eingerichtet.

 

1986

Am 7. Oktober 1986 erhält Güntersberge die Auszeichnung "Schöne Stadt".

Güntersberge ist zu diesem Zeitpunkt die kleinste Stadt im Bezirk Halle.

 

1987

Die Brauchtumsgruppe Güntersberge des Kulturbundes der DDR, wird der Titel "Ausgezeichnetes Volkskunstkollektiv" verliehen.

 

1987

1987 konnte die Stadtbibliothek Güntersberge die folgenden Aktivitäten verzeichnen.

Leser 975 mit 23 000 Bücherausleihen.

 

1993

1993 hat Güntersberge 1147 Einwohner.

Ab dem 1. Juli 1993 hat Güntersberge die neue Postleitzahl 06507. Bis dahin musste der Postleitzahl noch das O für Ostdeutschland vorangestellt werden. Also: O-4301 Güntersberge. Dies war bedingt durch die Wiedervereinigung der beide deutschen Staaten.

 

1995

Laut statistischem Jahrbuch hat Güntersberge am 31. Dezember 1995 - 1120 Einwohner.
Davon 570 weibliche und 550 männliche.
Es wurde 1 Kind geboren (männlich) und 11 Einwohner verstarben.

Bevor dieser Junge eingeschult werden konnte, zog seine Mutter mit ihm aus Güntersberge weg.

 

2001

Güntersberge erhält am 4. April 2001 das Prädikat "staatlich anerkannter Erholungsort".

Dazu wurde in einem Gutachten nachgewiesen, dass die Luft und das Klima der Erholung förderlich sind. Um das Prädikat "staatlich anerkannter Erholungsort" vom Ministerium verliehen zu bekommen, war es nicht notwendig, dass medizinische Einrichtungen zur Durchführung von Kurmaßnahmen vorhanden sind. Voraussetzung war aber eine auf Tourismus ausgelegte Infrastruktur.

 

 

Am 1. Juni 2001 verzeichnet Güntersberge 995 Einwohner.

 

2003

Logo Naturlehrpfad
Logo Naturlehrpfad

Am 18. März 2003 vereinbart der Harzklubzweigverein Güntersberge e.V. die Übernahme des Naturlehrpfades von der Arbeitsgemeinschaft "Güntersberger Naturlehrpfad".

Dieser war anlässlich des Weltumwelttages am 5. Juni 1983 eröffnet worden.

 

2006

Label Naturharz
Label Naturharz

Die Stadt Güntersberge wird im Rahmen der „Tourismusoffensive Harz 21“ am 9. Januar 2006 mit dem Label „Natur-Harz“ ausgezeichnet. Das Label steht für "ausgezeichnet, und einmalige Naturerlebnisse, ursprünglich, spannend und faszinierend".

2007

Am 31. Dezember 2007 hat Güntersberge 873 Einwohner.
Zu Güntersberge gehört eine Fläche von 32,73 qkm.
Daraus ergibt sich eine Bevölkerungsdichte von 27 Einwohner/ qkm.

 

2008

Label Naturharz
Label Naturharz

Güntersberge wird im Rahmen der „Tourismusoffensive Harz 21“ erneut mit dem Label „Natur-Harz“ ausgezeichnet, und steht für einen "naturnahen Erholungsurlaub mit Naturerlebnischarakter, gepaart mit interessanten Einrichtungen in und um den Ort".

 

2009

Am 1. August 2009 vereinigte sich die Stadt Güntersberge, mit weiteren Gemeinden, zur Einheitsgemeinde Stadt Harzgerode. Dadurch verliert Güntersberge das Recht sich Stadt nennen zu können. Güntersberge ist nunmehr Ortsteil der Einheitsgemeinde Stadt Harzgerode.

Bis zu diesem Zeitpunkt war Güntersberge die kleinste Harzstadt Sachsen-Anhalts.
Güntersberge ist weiterhin staatlich anerkannter Erholungsort und wurde vom Harzer Verkehrsverband mit dem Label "Naturharz" ausgezeichnet.

 

2012

Ab dem 1. Februar 2012 ist Güntersberge nun postalisch unter 06493 erreichbar. Dies machte der Zusammenschluss zur Einheitsgemeinde erforderlich. Man wünscht eine einheitliche Postleitzahl in der Einheitsgemeinde.

 

2014/ 2015

Güntersberge darf sich wieder Stadt Güntersberge nennen. Der Ortsbürgermeister von Güntersberge, Günter Wichmann (CDU) erhielt vom Bürgermeister der Stadt Harzgerode, Jürgen Bentzius (SPD) die Mitteilung, dass der Ortsteil sich nun wieder Stadt nennen darf.

Mit dem Zusammenschluss weiterer Gemeinden, im Jahr 2009 zur Einheitsgemeinde Stadt Harzgerode, verlor die Stadt Güntersberge, genauso wie die damalige Stadt Harzgerode, das Recht sich Stadt zu nennen. Diese Bezeichnung trägt seither die Einheitsgemeinde Stadt Harzgerode. Nach einer Änderung des Kommunalverfassungsgesetzes durch das Land Sachsen-Anhalt (Paragraf 14, Absatz zwei) ist es nun möglich, dass Ortsteile, welche vor einer Gebietsänderung (Zusammenschluss) Stadt waren, diese Bezeichnung nun auch als Ortsteil führen dürfen. Ein dazu notwendiger Antrag wurde vom Ortschaftsrat Güntersberge, sowie dem Stadtrat an den Landkreis gestellt.

Die Hauptsatzung der Einheitsgemeinde, wurde am 12. Februar 2015 vom Stadtrat beschlossen.
Mit Schreiben vom 30. März 2015, hat die untere Kommunalaufsichtsbehörde (Landkreis Harz) die Genehmigung erteilt.
Am 31. März wurde sie bekannt gegeben, und ist damit seit dem 1. April 2015 gültig.
Veröffentlicht wurde sie in der April Ausgabe des Unterharzboten.

 

Auszug aus dem
Kommunalverfassungsgesetz des Landes Sachsen-Anhalt
(Kommunalverfassungsgesetz - KVG LSA)
Vom 17. Juni 2014*

§ 14
Bezeichnungen

 

(2) Wird eine Gemeinde mit der Bezeichnung Stadt in eine andere Gemeinde eingegliedert oder mit anderen Gemeinden zu einer neuen Gemeinde vereinigt, kann diese Bezeichnung für den entsprechenden Ortsteil der aufnehmenden oder neu gebildeten Gemeinde weitergeführt werden. Die übernehmende oder neu gebildete Gemeinde kann die Bezeichnung Stadt als eigene Bezeichnung führen. Ortsteilen, die vor einer Gebietsänderung als ehemalige Gemeinden die Bezeichnung Stadt geführt hatten, kann die Kommunalaufsichtsbehörde auf Antrag der Gemeinde, des Ortschaftsrates oder des Ortsvorstehers das Recht verleihen, diese Bezeichnung wieder führen zu dürfen. Dies gilt nicht, wenn der Name des Ortsteils mit dem der Gemeinde identisch ist und diese bereits die Bezeichnung Stadt führt.

 

Damit ist Güntersberge nun die Ortschaft Stadt Güntersberge in der Einheitsgemeinde Stadt Harzgerode.

 

Die offizielle Anschrift lautet nun:

 

Anrede
Vorname Name
OT Stadt Güntersberge
Straße Hausnummer
06493 Stadt Harzgerode

 

2015

Großbrand der Kaufhalle
Großbrand der Kaufhalle

Der einzige Einkaufsmarkt des Ortes wird, am 3. September 2015 ein Opfer der Flammen. Damit sind die Güntersberger auf den Wochenmarkt zur Grundversorgung, mit Backwaren und anderen Lebensmitteln, angewiesen. Oder sie müssen in entferntere Orte wie Harzgerode, Siptenfelde und Quedlinburg fahren, da nicht alles auf dem Wochenmarkt erhältlich ist.

2016

Am 31. Dezember 2016 hat die Stadt Güntersberge 698 Einwohnerinnen und Einwohner.

In den einzelnen Ortsteilen der Stadt Güntersberge wohnen:

  • Bärenrode - 21 Personen - davon 11 männlich und 10 weiblich,
  • Friedrichshöhe - 41 Personen - davon 22 männlich und 19 weiblich,
  • Güntersberge - 636 Personen - davon 327 männlich und 309 weiblich.

Gesamt: 698 Einwohnerinnen und Einwohner

2017

Eine während des 2. Weltkrieges, nun also seit mehr als 60 Jahren verschollene Urkunde, fand sich im Nachlass eines Bernburgers wieder. Als seine Enkelin diese fand, gab sie die Urkunde an das Landesarchiv in Dessau zurück. Mit dieser Urkunde wird am 24. September 1576 der Besitz des Dorfes Bärenrode im Eigentum der Fürsten von Anhalt belegt.

Urkunde