Harzklubzweigverein Güntersberge e.V.

HarzklublogoÜberall im Harz haben sich vor mehr als hundert Jahren Harzklub-Zweigvereine gegründet.

In Güntersberge wurde dieser im Jahre 1888 auf Anregung des Bürgermeisters Keil mit 47 Mitgliedern ins Leben gerufen. Neben der jahrzehntelangen Arbeit zum Wohle der Touristen und Gäste des Ortes, sorgte sich der Verein auch um die Gesunderhaltung der Bürger und errichtete 1921 die erste Badeanstalt im Mühlteich (heute auch Bergsee genannt).

Aber auch Heimat- und Brauchtumspflege gehörten zu den Gedanken, welche die damaligen Mitglieder antrieben sich in einem solchen Verein zusammenzufinden.

Nach 1945 haben die Mitglieder in Ostdeutschland sich unter dem Dach des Kulturbundes zusammengefunden, da der Harzklub unter seinem Namen von politischer Seite nicht erwünscht war.

Nach der politischen Wende 1989 konnten sich die Harzklub-Zweigvereine wieder neugründen, wie dies auch in Güntersberge am 25. März des Jahres 1990 erfolgte. Partnerschaften mit anderen Zweigvereinen wurden geschlossen. Und so trifft man sich regelmäßig mit Gleichgesinnten.

Nach 25 Jahren seines Neubestehens kann der Zweigverein auf beachtliche Aktivitäten verweisen:

 

So unterhält der Verein:

  • 16 Zielwanderwege mit einer Streckenlänge von 80 km,
  • 12 Rundwanderwege mit einer Streckenlänge von 70 km,
  • 4 große Orientierungtafeln,
  • 3 offene Schutzhütten,
  • 9 Sitzgruppen, bestehend aus Tisch und Bänken,
  • 24 einzeln stehende Bänke,
  • 1 Grillplatz
  • und 300 Wegeschilder.

Diese sind unverzichtbare Hilfen für jeden Wanderer.

Aufgabenschwerpunkte

Zu den Aufgaben des Vereins gehören, neben der Förderung des Wanderns und Wanderführungen, die Pflege des Harzer Brauchtums in der Heimatgruppe "Selketal", in welcher auch Mitglieder des Harzklub-Zweigvereins Straßberg integriert sind, sowie der Naturschutz und die Landschaftspflege, die Herausgabe von Wanderkarten und Wanderinformationen.

 

 

 

 

In die Ortsgestaltung bringt sich der Verein durch die Aufstellung und Unterhaltung von Orientierungstafeln und Schilderbäumen ein.

 Informationstafel am Bürgerhaus

 

 

An das lange Bestehen des Zweigvereins erinnert ein Gedenkstein am Bahnhof Güntersberge.

120 Jahre Harzklub Zweigverein Güntersberge

Besonderheiten

Der drei Kilometer lange Naturlehrpfad informiert die interessierten Wanderer über Flora, Fauna und Geologie unserer Heimat.

Ansprechpartner

Uwe Brandt - 1. Vorsitzender
Heidi Konzan - 2. Vorsitzende
Heinz Schultke - Wegewart
Veronika Zabel - Schatzmeisterin
Hartmut Kroll - Schriftführer

 

Berichte über ausgewählte Veranstaltungen des Harzklubzweigvereins

Einweihung der Hartmut Kroll Bank

25 Jahre Vorsitz über den Harzklubzweigverein Güntersberge sollten geehrt werden. Aber wie?
Ein Verein, welcher sich die Förderung des Wanderns als Ziel gesetzt hat, denkt da natürlich auch daran, sich in einer Wanderpause zu erholen. Schön wenn es an einem Platz mit schöner Aussicht ist.  Und so machte sich Wanderfreund Heinz Schultke, als Wegewart daran eine solche Möglichkeit zu schaffen. Spenden wurden gesammelt, Holz, Farbe und Wegeplatten beschafft, Helfer um all dies an Ort und Stelle zu bringen, wurden gefunden.

Die Vereinsmitglieder wurden dann für den 27. Juni 2016 zur "Alten Schule" eingeladen, um dort eine Veranstaltung zu besuchen. Geheimnisvoll ist es oft beim Harzklub. Von dort ging es dann die wenigen Schritte zur hohen Straße, um dort zu schauen, was der Wegewart mit seinen Helfern so geschaffen hat. Auch die regionale Presse mit Frau Herforth und dem Fotografen Chris Wohlfeld waren gekommen.
Freundliche Worte, gab es vom Vereinsvorsitzenden, Uwe Brandt, dem Wanderfreund Heinz Schultke  und dem Ortsbürgermeister Günter Wichmann (CDU).

Hartmut Kroll, als der Geehrte, war überwältigt, fand aber trotzdem Worte des Dankes.
Gleich wurde die Sitzgruppe ausprobiert.

 

Grünkohlwanderung mit dem Harzklub-Zweigverein Güntersberge am 26. November 2014

Bei traumhaft blauem Himmel und buntem Herbstlaub warteten fast 90 Wanderer, welche sich zur Grünkohlwanderung des Harzklub-Zweigvereins Güntersberge eingefunden hatten, am Bürgerhaus in Güntersberge.

Eingeladen hatten die Güntersberger die Wanderfreunde aus Thale, Allrode und dem Partnerverein Walkenried. Aber gekommen waren auch Gäste aus Wolfenbüttel, Ilsenburg und Stecklenberg, Quedlinburg und Allrode. Sie alle wussten, dass zu einer richtigen Herbstwanderung das typische Ritual des Harzes gehört, ein deftiges Grünkohlessen. Und so wurden sportliche mit kulinarischen Genüssen verbunden.

Die Temperaturen lagen weit vom Gefrierpunkt entfernt und die Sonne schien wie im Bilderbuch. Also gingen die Wanderbegeisterten nach einer kurzen Begrüßung mit flotten Schritten durch den Ort zum Allröderfußweg und dem etwa 5 Kilometer entfernten Allrode.

Teller und Gläser wurden im „Hotel Harzerland“ schnell umsortiert, da doch einige Wanderer mehr als erwartet erschienen waren. Aber der Grünkohl mit Wurst und Kassler reichte für alle. Der Dank gilt den Mitarbeitern des Hotels Harzerland, welche dies alles so komplikationslos zuwege brachten.

Der Spitzkopp-Orden wurde durch Wanderfreund Hartmut Kroll an Wanderfreund Manfred Fieth aus Wolfenbüttel verliehen. Er erhielt diesen für seine Verdienste für den Harzklub. Mit Wehmut dachte man auch an Wanderfreunde, welche ihre letzte Wanderung im vergangenen Jahr angetreten haben. Im Anschluß wurde in fröhlicheren Erinnerungen geschwelgt. Schnell noch einige Fotos gemacht und voller Zufriedenheit wurde die Rückwanderung bzw. –fahrt angetreten. Der Vorsatz, im nächsten Herbst wieder dabei zu sein, war schon gefaßt als Abschied genommen wurde.

Harzklub-Zweigverein Güntersberge - 26. November 2014

 

Veranstaltungen

Der Harzklub ruft,...

DDR Musem

...die Mitglieder des Zweigvereins Güntersberge zur Fahrt ins DDR-Museum Thale.

Abfahrt um 13:30 Uhr am Bürgerhaus.

Gute Laune ist mitzubringen.

Anschließend geht es zur Kaffeetafel.

 

Herbstferien

Tag der Deutschen Einheit

Logo Tag der Deutschen Einheit

Reformationstag

Einleitung zu den 95 Thesen am Portal der Schlosskirche in Wittenberg
Einleitung zu den 95 Thesen am Schlossportal von Wittenberg

Martin Luther verfasste am 31. Oktober einen Brief mit seinen 95 Thesen – "wider den Ablass" – in denen er gegen Missbräuche beim Ablass und besonders gegen den geschäftsmäßigen Handel mit Ablassbriefen auftrat. Er versandte diesen als Beifügung an einen Brief an den Erzbischof von Mainz und Magdeburg und Albrecht von Brandenburg. Da eine Stellungnahme Albrechts von Brandenburg ausblieb, gab Luther die Thesen an einige Bekannte weiter, die sie kurze Zeit später ohne sein Wissen veröffentlichten und damit zum Gegenstand einer öffentlichen Diskussion im gesamten Reich machten.
Diese Diskussion führte zur Reformation des bisherigen Glaubensbekenntnisses, und ist heute ein Feiertag in den reformierten Ländern.

Ort: Sachsen-Anhalt