Waldseen und Schwimmbäder

Die in der Region vorhandenen Waldseen und Schwimmbäder sind ein Erlebnis für Jung und Alt.

Hier kann man nicht nur bei heißem Wetter Abkühlung finden, sondern auch Spaß und Erholung.

       

Schloß Harzgerode

Kaminuhr um 1900 von Wilhelm Otto
Kaminuhr um 1900 von Wilhelm Otto

Wahrscheinlich war an der Stelle des heutigen Schlosses ein Wehrturm. Zwischen 1549 und 1552 wurde der Wehrturm zu einem Schloss umgebaut.

Am 28. Oktober 1576 wurde Rudolf von Anhalt-Zerbst als fünfter Sohn des Fürsten Joachim Ernst von Anhalt (1536–1586) aus dessen zweiter Ehe mit Eleonore (1552–1618), Tochter des Herzogs Christoph von Württemberg hier geboren.

In der Zeit von 1635 bis 1709 war hier die Residenz des Fürstentums Anhalt-Bernburg-Harzgerode.

Heute werden in den Räumen verschiedene Ausstellungen gezeigt. Unter anderem eine Dauerausstellung mit Werken des 1871 in Harzgerode geborenen Prof. Wilhelm Otto. 

        

Das Josephskreuz auf dem Auerberg bei Stolberg

Josephskreuz bei Stolberg
Josephskreuz bei Stolberg.

Die herausragende Lage des Auerbergs bei Stolberg (580 Meter üNN) macht ihn besonders geeignet um dort bereits im 17. Jahrhundert einen Turm aus Holz zu errichten. Auch sein Gestein aus Porphyr ist etwas besonderes, weist es doch auf die Entstehung des Berges als Vulkan hin. Altem Aberglauben nach, soll die "Wilde Jagd" auf dem Berg Rast gemacht haben.

1768 stürzte ein erster Turm aus Holz, auf Grund seiner Baufälligkeit ein. 1832 beauftragte Graf Joseph von Stolberg (1771-1839) den Architekten Karl Friedrich Schinkel (1781 - 1841) mit dem Bau eines neuen Turmes. Dieser entwarf ein hölzernes Doppelkreuz, welches man im Herbst 1833 mit einem Richtfest einweihte. Da Treppen fehlten wurde der Turm mittels Leitern bestiegen. 1834 erhielt das Doppelkreuz den Namen Josephskreuz, nach dem Grafen Joseph von Stolberg.

 

Bereits 1863 konnte ein Gasthof errichtet werden, da sich der Auerberg zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt hatte. Leider hielt dieser Turm nur 18 Jahre, und die Kreuze mußten bereits erneuert werden. Im Frühsommer 1880 wurde der von Schinkel entworfene hölzerne Turm bei einem heftigen Gewitter zerstört.

 

1896 bat der Harzklub darum einen neuen Turm zu errichten. Daraufhin entwarf Baurat Otto Beißwänger eine kühne und leicht wirkende Eisenkonstruktion mit den bereits von Schinkel entworfenen Doppelkreuzen. Bereits im gleichen Jahr konnte der neue eiserne Turm am 9. August eingeweiht werden.

 

Die Baukosten für 123 Tonnen Einsengußteile, 100 000 Nieten sowie die ausgeführten Arbeiten in schwindelerregender Höhe waren beträchtlich und wurden zwischen dem Harzklub und dem Fürstenhaus Stolberg geteilt. Seitdem weist der Auerberg mit 38 Metern das größte Doppelkreuz der Welt auf.

 

Eine Auerberger Diamanten oder auch Stolberger Diamantenerneute Restaurierung erfolgte ab 1989, nachdem der Turm 1987 gesperrt werden mußte. Seit 1990 ist der Turm wieder begehbar.

 

Von hier hat man einen wunderbaren Ausblick über das Plateau des Harzes. Da die Konstruktion nicht nur in luftige Höhe führt, sondern der Aufstieg über die Treppen nicht ganz einfach ist, muss Schwindelfreiheit gegeben sein.

 

Wer einen Spaziergang in der Umgebung macht findet vielleicht auch einen "Stolberger Diamanten".

Nationalpark Harz

Eine Perle um den Höchsten im Norden.

Seit 1990 ist das Gebiet um den Brocken als Nationalpark ausgewiesen. Wälder, Moore und Fließgewässer in ihrer naturnahen Form bieten Lebensraum für zahlreiche seltene Tier- und Pflanzenarten. Hier darf sich die Natur wieder ausbreiten. Der Mensch, als Beobachter ist willkommen. Hier kann die Natur in ihrer Ursprünglichkeit beobachtet und erlebt werden.

Seit 2006 erstreckt sich der Nationalpark, mit einer Größe von 24 700 Hektar, über mehrere Bundesländer, und etwa ein Zehntel der Gesamtfläche des Mittelgebirges. Trotzdem ist er in seiner Nachtürlichkeit mit keinem anderen zu Vergleichen.

Das multimediale Brockenhaus mit einer ganz besonderen Brockenausstellung erwartet Sie.

Fachkundige Ranger bieten Führungen durch den Nationalpark an.

Nationalpark Harz
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38855 Wernigerode
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