Die Kirche St. Martin

Kirche St. MartinSeit Einführung der Reformation 1536 gibt es in Güntersberge eine evangelische Kirchengemeinde. In der Kirche ist noch der Grabstein des vermutlich letzten katholischen Pfarrers erhalten.
Außen und innen ist der Kirche ihr Alter nicht anzusehen. Nach einem Brand wurde die Kirche 1870/ 71 neu erbaut. Von dem barocken Vorgängerbau blieb nur das Portal an der Nordseite übrig.
In den 1970er Jahren wurde der Innenraum stark verändert, so dass die Kirche heute eine sehr schlichte Gestalt hat und eine sehr klare Akustik

 

Die Gemeinde

Die Kirchengemeinde hat heute etwas über 200 Mitglieder. In der Regel alle 14 Tage feiert die Gemeinde Gottesdienst. Es gibt Angebote für Kinder und Jugendliche, und über das Jahr verteilt einige Höhepunkte, an denen viele hier zusammenkommen. Diese sind zum Bespiel, das Gemeindefest, der Martinstag, der 1. Advent und die Gottesdienste, mit der Segnung der Geburtstagskinder.

Veranstaltungen

2. Advent

Bratapfel

2. Advent


In der Adventszeit gibt es viele schöne Bräuche und Leckereien. So auch das Zubereiten von Bratäpfeln, welches ein unbekannter Autor in einem schönen Gedicht beschrieben hat.

Der Bratapfel

Volksreim aus Bayern

Kinder, kommt und ratet,
was im Ofen bratet!
Hört, wie's knallt und zischt.
Bald wird er aufgetischt,
der Zipfel, der Zapfel, der Kipfel,
der Kapfel, der gelbrote Apfel.

 

Kinder, lauft schneller,
holt einen Teller,
holt eine Gabel!
Sperrt auf den Schnabel
für den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den goldbraunen Apfel!

 

Sie pusten und prusten,
sie gucken und schlucken,
sie schnalzen und schmecken,
sie lecken und schlecken
den Zipfel, den Zapfel,
den Kipfel, den Kapfel,
den knusprigen Apfel.

 

Zum Zubereiten eines Bratapfels benötigt man.

1 Apfel - eine schöne feste Sorte die leicht säuerlich ist,
einige Rosinen oder Korinthen,
einige kleingehackte Nüsse,
einen Löffel Haferflocken,
etwas Zucker und einen Tupfer Butter.

Den Apfel abspülen, und von der Blüte zum Stiel hin ausstechen.
Auf einen Teller oder eine andere geeignete Form stellen, damit Saft und Butter aufgefangen werden.

Den Hohlraum des Apfels mit einer Mischung aus Nüssen, Rosinen, Korinthen, Haferflocken und Zucker füllen.
Obenauf etwas Butter geben.
In den Backofen stellen und solange braten bzw. backen bis er gar ist.
Garprobe mit einer Nadel machen. Diese muss leicht (ohne großen Widerstand) in den Apfel hineingehen.

Und nun essen.

Hmmmm... einfach lecker.

Wer mag, der kann auch Vanillesauce dazu servieren.

 

Nikolaus

Nikolaus

Nikolaus


Der Tag geht auf den heiligen Nikolaus von Myra zurück. Er lebte von etwa 270 oder 286 bis zum 6. Dezember 326 oder auch 345 bzw. 351.
Der Name Nikolaus kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Sieg(reich)er des Volkes“.

Nikolaus war in der ersten Hälfte des 4. Jahrhunderts Bischof von Myra. Seinem Wirken und dem eines gleichnamigen Abtes des Klosters Sion bei Myra werden verschiedene Legenden zugeordnet. Diesen und den Bräuchen der Kirche ist es zu verdanken, das heute die Kinder in vielen Ländern am 6. Dezember mit kleinen Gaben beschenkt werden. Diese werden in die frisch geputzten Schuhe oder Strümpfe gesteckt.

Damit wird den Kindern das Warten bis zum Weihnachtsfest verkürzt.

 

Der Nikolaustag ist auch ein wichtiger Stichtag im Bauernkalender.

- Regnet's an St. Nikolaus, wird der Winter streng und graus.
- St. Nikolaus spült die Ufer aus.
- Fließt zu St. Nikolaus noch der Birkensaft, dann kriegt der Winter keine Kraft.
- Trockener Nikolaus, milder Winter rund um's Haus.

3. Advent

Weihnachten

3. Advent


Ein Kinderreim zur Weihnachtszeit geht wie folgt.

Advent, Advent,
ein Lichtlein brennt!
Erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht der Weihnachtsmann vor der Tür!

Und wenn das fünfte Lichtlein brennt,
hat der Weihnachtsmann verpennt.

 

4. Advent

Advent

4. Advent


Wenn der 24. Dezember ein Sonntag ist, dann fallen Heiligabend und der 4. Advent auf den gleichen Tag.

In diesem Jahr ist das nicht der Fall.

Eine besinnliche Adventszeit.

Weihnachtsferien

Ferien

Weihnachtsferien

21. Dezember 2022  bis 5. Januar 2023

 

Heiligabend

Rentiere

Heiligabend

Weihnachten ist nach dem christlichen Kalender einer der höchste Feiertage im Jahr. Hintergrund des Festes ist das christliche Glaubensbekenntnis und die Geschichte der Geburt Jesus Christus.
Diese Feiertage werden je nach Region auch Christfest oder Heiliger Christ genannt.

Der 25. Dezember ist der höchste der Weihnachtsfeiertag. Die Anzahl der Weihnachtsfeiertage variiert je nach Land. In der Bundesrepublik Deutschland werden 2 Tage gefeiert, der 25. und 26. Dezember. Das Fest beginnt schon am 24. Dezember mit dem Heiligabend. Dieser Tag ist aber kein ganzer Feiertag. In einigen Jahren fällt der Heiligabend auch mit dem 4. Advent zusammen.